Cunnilingus
Sexual-Umfragen zeigen es immer wieder: Die meisten Frau kommen durch Cunnilingus viel schneller und sicherer zum Orgasmus als beim Koitus, denn der zärtliche Oralverkehr bringt es im wahrsten Sinne des Wortes auf den Punkt - nämlich auf die Klitoris! Diese wird durch die sanfte Zungen-und Lippen-Le(c)ktion enorm erregt. So kann ein Mann seine Partnerin also auf höchst erotische Weise auf ein Lust-Level bringen, von dem es nur noch ein
kleiner Schritt bis zum Ekstase-Gipfel ist.
Die gesamte weibliche Intimregion wird beim Cunnilingus so stark sensibilisiert, dass die Frau meist sogar dem nachfolgenden Koitus sehnsuchtsvoll entgegendrängt... Doch nicht nur auf die behutsame Performance des Mannes kommt es an, sondern die Frau muss auch bereit sein, sich ihrem Partner hinzugeben. Ansonsten bringt sie sich selbst um den höchsten Genuss. Sie muss sich beim Cunnilingus wirklich fallenlassen, wenn er zärtlich die Innenseiten ihrer Schenkel küsst. Sie sollte mit geschlossenen Augen die kleinen Explosionen in ihrem Unterleib geniessen, wenn er sich langsam ihrer Klitoris nähert. Und sie sollte ihrer Lustwelle freien Lauf lassen, wenn sie sie herannahen fühlt - nur dann kann sie die oralen Zärtlichkeiten voll und ganz geniessen!
Vieles, was für den Cunnilingus gilt, trifft genauso auf die Fellatio zu. Ebenso wie im umgekehrten Fall die Frau, muss sich der Mann ganz fallenlassen können, wenn sie seine Lust durch orale Zärtlichkeiten hochtreibt. Zurücklehnen und geniessen lautet hier die Devise! Die meisten männlichen Sexler sind begeistert von dieser Oralvariante, und auch viele Frauen werden bei ihrem Partner mit Lippen, Mund und Zunge aktiv, um ihn, aber auch sich selbst durch diese besondere Form der Nascherei zu verwöhnen. Es gibt wohl auch kaum eine bessere Stimulation für den Mann als Berührungsreize dieser Art. Einer erfahrenen Fellatrix verhilft dadurch garantiert jedem gesunden Mann zu einer Erektion. Denn die Wärme und Feuchtigkeit des Mundes, die Sanftheit von Lippen und Zunge, speziell direkt unterhalb der Eichel, gepaart mit manuellen Berührungen und gekonnter Massage des Penisschaftes, bewirken wahre Wunder: Extreme Lustreize schiessen über die Nervenbahnen direkt ins männliche Sexualzentrum im Gehirn!
Genau wie Cunnilingus und Fellatio, ist natürlich auch die Kombination aus beidem - die »69er-Stellung« - keinesfalls ein Muss. Aber je mehr Variationsmöglichkeiten sich einem Paar bieten, desto grösser ist der Spass! Man kann diese besondere Position, bei der sie und er sich GLEICHZEITIG oral verwöhnen, übereinander oder seitlich im Liegen, im Sitzen oder Stehen geniessen. Ein Vorteil ist, dass beide Partner dabei gleichermassen ins Liebesspiel einbezogen werden, da beide zu gleicher Zeit passiv und aktiv sind. Bekannt ist diese Stellung auch unter der französischen Bezeichnung »Soixante-Neuf«. Die Erklärung: Beide Partner liegen dabei so wie die Zahlen sechs und neun bei der Zahl 69, wobei die Kreise der beiden Zahlen symbolisch die Köpfe beider Partner darstellen und die gekrümmten Auf- und Abstriche der Zahlen ihre Beine und Körper. Beim 69er-Spiel kann zwischendurch auch die Position geändert werden, zum Beispiel legt sie sich nach einer Weile von oben nach unten, oder statt die oralen Zärtlichkeiten anfangs im Stehen kopfüber an ihm hängend zu geniessen, legen sich beide bequem auf die Seite. Egal wie man's mag, zu bedenken ist bei der Stellung: Einerseits ist es die optimale Möglichkeit, sich gegenseitig und zeitgleich Lust zu schenken. Andererseits kann die Konzentration gestört werden, da beide Partner gleichzeitig geben und nehmen und keiner von beiden die l Passivität und das Verwöhnt werden hundertprozentig auskosten kann. Das ändert jedoch nichts daran, dass die »69er-Nummer« viele Fans hat!
Wer meint, dass scharfer Sex-Genuss eine Errungenschaft unserer modernen Zeit ist, der irrt gewaltig! Denn dass es bereits unsere Opas und Omas hemmungslos miteinander trieben, beweisen unter anderem die alten Fotos auf diesen Seiten. Wer weiss, vielleicht hat sogar die damals aufgrund der strengeren Sitten notwendige »Heimlichtuerei« durch den Reiz des Verbotenen zur Intensivierung des Sex-Genusses beigetragen. Fakt ist jedenfalls, dass auch früher schon gesexelt wurde, was die Betten (beziehungsweise Stühle, Tische und andere Möbelstücke) hielten - und das bei weitem nicht nur in der Missionarsstellung: Da wurde mal kraftvoll, dann wieder sanft von hinten geschoben oder mit angehobenen Beinen im Sitzen rhythmisch gewippt, es wurde gegenseitig oral geküsst und geleckt oder zu dritt gestöhnt! Da liegt die Frage nahe, ob die heutige sexuelle Freizügigkeit der Gesellschaft nicht auch einen gewissen Verlust des erotischen Reizes bewirkt. Denn wo fast täglich in den Nach-mittags-Talkshows sexuelle Vorlieben offen diskutiert werden, bleiben Phantasie und sinnliches Kribbeln auf der Strecke.
Fakt ist: Zu Zeiten unserer Gross- und Urgrosseltern ging's sextechnisch oft noch wesentlich erotischer zu als heute, denn Lust und Ekstase waren viel stärker tabuisiert, und das verstärkte den Reiz. Vor allem private Orgien sorgten für Sex-Highlights: Da trieb sie's mit einem Schwarzen, er genoss die tollsten Stellungen mit zwei Frauen, verführte das Dienstmädchen oder vernaschte seine Geliebte auf dem Mittagstisch!
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