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Erotik-News: Die Sex Akademie„Oh, Yeah!“ ertönt, der G-Punkt wurde erreicht. Michael Sonner führt es vor. Er lächelt in die Runde und meint: „ist nicht so schwer, wenn man weiß, wo er ist“. Er begleitet seine Gäste zur nächsten Station. Auf einer Leinwand wird ein anderes Thema veranschaulicht: Fetisch! Die Sex-Akademie „Amora“ wird an diesem Dienstag von 50 Besuchern bestaunt. „Amora“ hat über dem Beate Uhse Museum eröffnet und lockt zahlreiche Zuschauer. Die Besucher sollen hier in sieben Stationen alles über Sex erfahren, hautnah! Das reicht vom perfekten Kuss bis hin zum Fummeln der Extraklasse. All dies wird mit aufstöhnenden Puppen, pornografischen Touchscreens und bunten Tafeln in eindeutigen Formeln erklärt. Michael Sommer, Geschäftsführer des Beate-Uhse-Einzelhandels verkündet, dass die interaktive Liebesschule für „aufklärerische Gedanken und einen neuen Zeitgeist der Sexualität“ stehe. Diese Liebesschule sei ganz im Sinne der Unternehmensgründerin, „die die Deutschen das Lieben lehrte“. Die Menschen wollen heutzutage alles über Sex und Fetisch wissen. „Mehr Spaß am Leben, durch mehr Spaß am Sex, für Männer und Frauen“, das ist die „Philosophie der Sexrebellin“ Beate Uhse. Schmuddelige Pornoläden wurden zu strahlenden „Premium Erotikshops“ umgestaltet. Das zieht die Leute an. Unter anderem hat sich auch die Struktur der Sexshopkunden verändert. Gingen vor fünf Jahren fast ausschließlich Männer, ganze 80 Prozent, in diese Art von Läden, sind es heute überwiegend Pärchen und Frauen. Das Anti-Schmuddelkonzept hat seine Wirkung also nicht verfehlt.
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