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Erotik-News: Geschichte des DildosDildos sind schon aus der Antike des 6. Jahrhunderts vor Christus bekannt. Damals existierte der Begriff "Dildo" aber noch nicht, der Lustbringer wurde "olisbos" genannt. Die Darstellungen und Beschreibungen lassen aber vermuten, dass sie eher der voyeuristischen Stimulation des Partners dienten, als der der Selbstbefriedigung. Die Vielfalt an Formen war schon damals recht ausgeprägt, so zeigt z. B. ein Vasenbild einen doppelendigen Dildo.
Bereits vor über 2000 Jahren wussten auch die Ägypter um seine Wirkung zur Steigerung des sexuellen Lustempfindens. Sie benutzten hauptsächlich Ton als Werkstoff zur Herstellung. Auch im alten China gab es bereits aus Porzellan gefertigte Dildos. Später folgten Dildos aus Leder, Holz, Wachs und Glas.
Leder war auch zu viel späterer Zeit noch ein gerne verwendetes Ausgangsmaterial. So führte die Entdeckung ihres ledernen Dildos 1720 zur Strafverfolgung der sich als Mann ausgebenden Catharina Margaretha Linck, die daraufhin 1721 hingerichtet wurde.
Zum ersten Mal unter der heutigen Bezeichnung "Dildo" wurde er im 18. Jahrhundert als medizinisches Hilfsmittel benutzt, um die Vagina vor der Geburt zu erweitern. Heutzutage werden diese Sexspielzeuge vorwiegend aus PVC, Silikon, Acrylglas, Aluminium oder Edelstahl gefertigt.
Laut einer Umfrage des Magazins Spiegel wissen 66 Prozent der Jugendlichen Deutschen zwischen 12 und 19 Jahren, wozu ein Dildo verwendet wird. Bei den unter 15-Jährigen wissen nur 37 Prozent der Mädchen und 52 Prozent der Jungen, was ein Dildo ist.
Als Sonderform des Dildos existiert der sogenannte "Strap-on", zu deutsch oft auch als "Umschnall-Dildo" bezeichnet. Dieser wird meist von Frauen benutzt, um andere Frauen vaginal oder anal oder auch Männer anal damit zu penetrieren. Er sieht wie ein fester Slip aus Leder oder Latex aus, der mit einem Gürtel oder Riemen um die Taille befestigt werden kann.
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