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Erotik-News: Sonderangebote für Sex

Die Geschäftsführerin des Hamburger Bordells Geizhaus Anke Christiansen berichtet: «Unsere Stammgäste kommen nicht mehr so oft, einige sind drei, vier mal pro Woche gekommen, haben das reduziert auf ein- oder zweimal die Woche, andere haben es reduziert auf zweimal im Monat». Und dabei geht es diesem Bordell noch gut. In anderen Häusern wurden in der letzten Zeit Umsatzrückgänge über 30 Prozent gemeldet. Mit seinem Motto «Geiz macht geil» passt das Geizhaus gut in die Zeit, in der man um jeden Kunden kämpfen muss. Ein harter Kampf. Früher zahlte man 60€, 80€ oder 100€ für 30 Minuten Zweisamkeit, doch in dieser harten Zeit liegt der Standard mittlerweile bei 50€ für ein halbes Stündchen. Nicht nur Billigpreise werden von einigen Clubs angeboten, des Weiteren werden die Kunden mit Sex-Flatrates angelockt. Ein Mann kann somit für nur 70 Euro so lange und so oft mit verschiedenen Prostituierten auf die Art und Weise, wie er will. In der Krise haben aber auch manche Clubs eine andere Nische auf der höherpreisigen Seite gefunden. In Berlin setzt der Club Fkk Artemis auf die Verbindung von Prostitution und Wellness. Den ganzen Tag über Essen, alkoholfreie Getränke schlürfen, in der Saunalandschaft die Zeit verbringen – für 80 Euro gelangt man in diesen Genuss und erhält Eintritt in die aufwändig gestalteten Räume. Um mit einer der unbekleideten Damen mehr haben zu können, so zahlt der Kunde extra – und zwar 60 Euro für 30 Minuten. Mit Sonderangeboten versucht das Artemis der Krise entgegenzutreten. Ekki Krumeich sagt: «Wir geben den Rentnern und auch den Taxifahrern, weil sie uns ja sehr viele Gäste bringen, Sonntag und Montag die Hälfte Eintritt».
Anke Christiansen vom Geizhaus ist sich sicher, dass bei ihr immer etwas laufen wird. Krise hin oder her – das älteste Gewerbe der Welt wird nicht unterzukriegen sein. «Es sind nicht mehr diese Summen zu verdienen, die man vor 20 Jahren verdienen konnte und die verdient wurden. Aber diese Tätigkeit wird es immer geben.»

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