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Erotik-News: Versteigerungsplattformen sexuelle DienstleistungeIm Internet treiben die Angebote immer bizarrere Blüten: Eines davon ist die Versteigerungsplattform "gesext", in Form von Ebay - doch für käuflichen Sex. Branchenkenner beobachten sie schon lange misstrauisch - da sie doch unverhohlen die anrüchigsten sexuellen Dienstleistungen darbietet.
Der jüngste Auswuchs: "Alina", 18, versteigert ihre Jungfräulichkeit. Auf ein Höchstgebot von 50000 bis 100000 Euro hofft der Veranstalter. Das "Gebot" steht im Moment bei knapp 6.000 Euro, doch läuft die „Jungfrauen-Versteigerung“ noch bis zum 26. März. Die Macher schlachten diese schmutzige Marktlücke gnadenlos aus - die ungehemmte Gier nach Sex. Auf der Plattform laufen parallel rund 7.500 Versteigerungen und mehr als 100.000 Mitglieder durchstöbern diese regelmäßig, damit ist "gesext" der Marktführer, jedoch gibt es auch noch viele andere Anbieter. Die Hauptanbieter sind unter anderem gelangweilte Hausfrauen, experimentierfreudige Singles sowie Studenten und Studentinnen auf der Suche nach Nebeneinkünften. Im Durchschnitt verdienen sie etwa 200 bis 400 Euro pro Sex-Date, meistens dauert dies etwa ein bis drei Stunden. Je außergewöhnlicher die sexuellen Leistungen und vor allem je jünger die Anbieterinnen, desto sicherer ist ein hoher Versteigerungspreis. An diesem Versteigerungspreis verdienen die Anbieter meist eine Provision von etwa 15 Prozent. Dem einschlägigen Gewerbe leistet die Plattform jedoch auch Vorschub: falls durchorganisierte Sex-Partys veranstaltet werden oder sich junge Frauen aus Osteuropa in Scharen anbieten. Und auch Fotos und Texte vieler Angebote sind eindeutig professionell gestaltet.
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